Räumliche Nähe ist hilfreich. Vergleichbarkeit ist wichtiger.

Wohnung ist nicht Haus

Eigentumswohnung, Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Grundstück sprechen unterschiedliche Käufer an. Finanzierung, Nutzung, laufende Kosten und Vermarktung unterscheiden sich. Ein Stadtdurchschnitt vermischt deshalb oft Dinge, die getrennt betrachtet werden sollten.

Ähnlich heißt mehr als gleiche Quadratmeter

Für einen sinnvollen Vergleich zählen unter anderem Lage, Grundstück, Wohnfläche, Baujahr, Zustand, Nutzungsmöglichkeiten und der Zeitpunkt des Verkaufs. Amtliche Regeln zum Vergleichswert verlangen deshalb hinreichend übereinstimmende Grundstücksmerkmale und zeitliche Nähe.

Angebot ist noch kein Verkauf

Ein Inserat zeigt, welchen Preis jemand verlangt. Die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse beruhen dagegen auf beurkundeten Verträgen. Beide Informationen können interessant sein, beantworten aber unterschiedliche Fragen.

Drei Fragen, die Sie weiterbringen

Was bedeutet das für Sie?

Vergleichen Sie Ihre Immobilie nicht mit dem Durchschnitt einer ganzen Stadt. Fragen Sie zuerst: Welche tatsächlich ähnlichen Objekte hatten dieselben Käufer – und wurden in einer vergleichbaren Marktphase verkauft?