Angebotspreis und Kaufpreis beantworten zwei verschiedene Fragen.

Das Inserat zeigt den Start

Der Angebotspreis ist der Preis, mit dem eine Immobilie in den Markt geht. Er kann Nachfrage erzeugen, Verhandlungen lenken oder Interessenten abschrecken. Ob er tatsächlich erzielt wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Der Kaufvertrag zeigt die Einigung

Ein Grundstückskaufvertrag bedarf grundsätzlich der notariellen Beurkundung. Diese beurkundeten Verträge werden den Gutachterausschüssen für ihre Kaufpreissammlungen übermittelt. Deshalb beruhen deren Marktinformationen auf tatsächlichen Rechtsgeschäften – nicht nur auf sichtbaren Inseraten.

Auch ein echter Kaufpreis braucht Kontext

Ein beurkundeter Preis ist real, aber nicht automatisch auf Ihre Immobilie übertragbar. Zeitpunkt, Lage, Zustand, Grundstück, Nutzung und besondere persönliche Umstände können Unterschiede erklären. Gute Vergleiche brauchen deshalb passende Objekte und einen passenden Zeitraum.

Drei Fragen, die Sie weiterbringen

Was bedeutet das für Sie?

Leiten Sie den Wert Ihrer Immobilie nicht aus einem einzelnen Nachbarinserat ab. Nutzen Sie Angebotspreise als Marktsignal – und tatsächliche, passende Verkäufe als deutlich bessere Grundlage.